Radiologen

Glossar zu Radiologie, MRT und Strahlenschutz

Das Glossar erklärt in einfachen Worten Begriffe, die Ihnen auf der Überweisung, im Aufklärungsbogen oder im Befund begegnen. Jede Erklärung beginnt mit ein bis zwei Sätzen und nennt danach ihre Quelle.

9 Begriffe

MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie)

Eine MRT macht mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen Bilder vom Inneren des Körpers. Sie kommt ganz ohne Röntgenstrahlung aus. Besonders gut zeigt sie Gehirn, Rückenmark, innere Organe, Muskeln und Gelenke.

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CT (Computertomographie)

Eine CT macht mit Röntgenstrahlen Schnittbilder vom Körper. Dabei kreisen Röntgenröhre und Messgerät um Sie, und ein Computer setzt die Bilder Schicht für Schicht zusammen. Die Strahlenbelastung ist deutlich höher als bei einer einfachen Röntgenaufnahme.

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Röntgenaufnahme (konventionelles Röntgen)

Bei einer Röntgenaufnahme durchdringen Röntgenstrahlen einen Körperteil für den Bruchteil einer Sekunde. Knochen erscheinen auf dem Bild hell, Muskeln in Grautönen und Fett dunkler. Röntgenaufnahmen sind die häufigste Röntgenuntersuchung und bringen relativ wenig Strahlung mit sich.

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Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust)

Eine Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Sie kann schon sehr kleine Tumoren zeigen, die man noch nicht ertasten kann. Für Frauen ab den Wechseljahren gilt sie als wirksamste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.

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Ultraschall (Sonographie)

Ein Ultraschall macht mit Schallwellen Bilder vom Inneren des Körpers. Die Wellen liegen in einem Bereich, den Menschen nicht hören können. Die Untersuchung kommt ganz ohne Strahlung aus.

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Szintigrafie (Nuklearmedizin)

Bei einer Szintigrafie bekommen Sie ein schwach radioaktives Mittel, das sich in einem bestimmten Organ sammelt. Eine Spezialkamera macht seine Verteilung sichtbar. Anders als beim Röntgen kommt die Strahlung dabei aus dem Körper selbst.

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Kontrastmittel bei der MRT (Gadolinium)

Ein MRT-Kontrastmittel ist ein Mittel, das bestimmte Gewebe auf den Bildern besser sichtbar macht. Viele dieser Mittel enthalten das Metall Gadolinium in chemisch gebundener Form. Die bei der MRT üblichen Mengen haben in aller Regel keinen Einfluss auf die Nieren.

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Kontrastmittel bei der CT (jodhaltig)

Ein CT-Kontrastmittel ist eine Flüssigkeit mit Jod, die über eine Vene in den Körper kommt. Sie macht Gefäße und Organe auf den Bildern besser sichtbar. Weil die Nieren das Mittel ausscheiden, prüft die Praxis vorher Ihre Nierenwerte.

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Kontrastmittel-Unverträglichkeit (Allergie auf Kontrastmittel)

Eine Kontrastmittel-Unverträglichkeit ist eine unerwünschte Reaktion des Körpers auf das Mittel, das CT- oder MRT-Bilder deutlicher macht. Sie reicht von Nesselsucht auf der Haut bis zu schweren Reaktionen wie einem allergischen Schock. Die meisten allergischen Reaktionen zeigen sich in den ersten Minuten.

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